Copy and Paste

Sa 26 Feb 2011 18:17:50 CETTags: Linux vim Politik

Selbst Deutschlands Elite, allen voran Bundesverteidigungsminister Dr. jur. Karl-Theodor FrHr. zu Guttenberg[1], kennt das Problem: „Wie kopiere ich Texte aus Webseiten oder anderen Medien und füge diese in mein Dokument ein?“ Copy & Paste.

Ja und, wo ist das Problem? Berechtigte Frage, man nehme die Maus, markiere die zu plagiierende Stelle und füge sie per Klick (mittlere Maustaste) in sein Dokument ein. So, und jetzt wissen wir auch warum unser „Dr. Googleberg[2]“ sieben Jahre an seinem Plagiat geschrieben hat. Hey, jeder Griff zur Maus kostet Zeit! Das geht viel einfacher mit den passenden Werkzeugen und den richtigen Shortcuts. Einige Tools möchte ich heute mal kurz vorstellen:

Vim

Ohne Vim geht gar nichts, Vim ist die Allzweckwaffe für alle Arten der Textbe- und verabeitung. Ob html, latex oder code es wird alles mit Vim erledigt. Vim ist das perfekte Werkzeug für den Plagiator von heute, gestern und übermorgen.

Vollplagiat

Da war doch dieser ungemein interessante Zeitungsartikel[3], den ich mir per OCR als txt-Datei auf die Festplatte geschoben habe. Wie bekomme ich den jetzt in mein Dokument? Am besten komplett, ich könnte ihn als Einleitung benutzen (sic!).

Nichts einfacher als das:

The VIM feeling

So 20 Feb 2011 16:19:10 CETTags: Linux vim

Bin gerade im Archlinux Forum über ein Posting von runiq gestolpert, welches so oder zumindest so ähnlich auch von mir stammen könnte:

Das Dumme am Vim ist, das man irgendwann versucht, dieses „faule“ Tastaturschema allen anderen möglichen Programmen aufzuzwingen.

runiq im archlinux.de Forum

Auf meinen Rechnern habe ich dieses faule Schema (fast) konsequent umgesetzt. Die – für mich – wichtigsten Programme/UIs wie z.B. zsh, mutt, Firefox (Pentadactyl) und natürlich dwm sind so konfiguriert, daß ich sie bequem von der Tastatur aus bedienen kann und zwar so wie ich es von Vim gewohnt bin. Kein Griff zur Maus, keine Verrenkungen mit Ctrl, Alt oder Mod4 Kombinationen. Das einzige oft genutzte Programm, das diesem Schema nicht folgt ist localc, die Tabellenkalkulation aus der LibreOffice-Suite.

Das einrichten dieser – für mich – angenehmen Arbeitsumgebung hat zwar Zeit gekostet, war aber keine unnütze (sprich: „dumme“) Investition, sondern zahlt sich in der täglichen Arbeit am eigenen Rechner aus.

Das wirklich „Dumme“ an dieser Angewohnheit bemerkt man erst, wenn man gezwungen wird seine gewohnte Umgebung zu verlassen. Ich muss z.B. des öfteren an fremden Rechnern arbeiten, an denen es mir entweder nicht gestattet, oder erst gar nicht möglich ist meine Konfiguration zu nutzen. Oft brauche ich dann für die einfachtsten Tätigkeiten eine Ewigkeit, weil ich jedesmal mit der Maus auf der Suche nach den Verstecken bestimmter Funktionen bin. Meine Dokumente erkennt man häufig auch an einem :wqa am Ende.

In diesem Sinne, soll sich jeder seine Arbeitsumgebung einrichten in der er sich am wohlsten fühlt, zu Hause ist es am schönsten.
:wq!

Firefox, Noscript und die Google-Fonts

Mi 16 Feb 2011 14:31:55 CETTags: Firefox

Ich musste heute auf ein paar Rechnern den Firefox installieren, außer NoScript und Addblock Plus sollten keine weiteren Addons installiert werden. OK, Kinderspiel ;).

Beim obligatorischen Testlauf wunderte ich mich aber, warum die Überschriften auf meiner Seite auf einmal so ungewohnt aussahen!? Auch einige andere Seiten, die die Google-Fonts nutzen, hatten ein anderes Schriftbild. Firefox, jedenfalls die frisch Installierten, hat ein Problem mit dem Download der Fonts!(?) In about:config die Einstellung gfx.downloadable_fonts.enabled gecheckt. Die stand auf TRUE, also daran konnte es nicht liegen.

NoScript Dialog Fenster

Lange Rede, kurzer Sinn. Nach einer Weile bin ich dann mal auf die Idee gekommen Firefox ohne Addons zu starten und siehe da auf einmal wurden die Google-Fonts korrekt angezeigt. Woran lag’s? Verhindert wurde das vorher durch die NoScript Einstellung Forbid @font-face (siehe Bild).

Gibt’s diese Option eigentlich schon immer? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen, naja egal jetzt funktionieren die Browser wie gewünscht und alle sind glücklich. Was ein komischer Tag (← ist OT und hat andere Gründe)